Branding: wie man etwas zur Marke macht

Kaufst du lieber Produkte, die niemand kennt oder vertraust du ausschließlich auf namhafte Marken?

Marken erinnern uns an Qualität, an Geschmäcker und an bestimmte Orte. Wir assoziieren mit Marken beispielsweise Erinnerungen an unsere Kindheit. Oder wir kaufen bestimmte Marken, die uns von vertrauenswürdigen Personen weiterempfohlen wurden. 

Was führt dazu, dass ein Produkt / Dienstleistung / Person zu einer Marke wird? 

Die Summe aller Maßnahmen macht es aus: ein wunderschönes Logo oder eine coole Werbekampagne alleine machen dein Produkt nicht zu einer Marke. Mehrere, aufeinanderfolgende Maßnahmen, wie Loyalität, Qualität und Transparenz gehören schon dazu.

Die folgenden Punkte sollen dir den Weg vom herkömmlichen Produkt / Dienstleistung zur Marke zeigen:

  • Zielgruppe definieren

Wer soll deine Dienstleistung oder dein Produkt kaufen? Wie verhält sich diese Zielgruppe? Was sind die Bedürfnisse deiner Zielgruppe? Deckt dein Angebot diese Bedürfnisse? Bietest du mehr als nur ein Standardangebot? 

  • Leitbild kreieren 

Das Leitbild soll allen Beteiligten (Kunden, Lieferanten, Partner, Mitarbeiter) Auskunft über die Werte des Unternehmens geben.

  • Konkurrenzanalyse

Wo am Markt befindet sich die Konkurrenz und/oder der Mitbewerb? 

  • Stärken und USP

Was macht dein Vorhaben einzigartig? Was hebt es von anderen ab? 

Hier sind keine Features oder zusätzlichen Goodies gemeint, sondern dein absolutes Alleinstellungsmerkmal.

  • Logo / Branding

Welche Farbe spricht deine Zielgruppe an? Welche Formen und Muster repräsentieren am besten dein Produkt? 

Dieses Logo / Branding soll sich wie ein roter Faden durch das ganze Unternehmen ziehen. 

Bedenke, dass du es online, sowohl als auch im Print benötigst. Eine fachliche Beratung eines professionellen Grafikers ist also ratsam.

  • Markenstimme/ Kommunikation

Welche Botschaft soll nach außen getragen werden? Welche Werte werden kommuniziert?

  • Pitch

Es ist von Vorteil, wenn du dir Gedanken, über dein Leistungsangebot machst, wer du bist und wofür du stehst. Ganz wichtig: welchen Mehrwert es hat, dein Produkt oder deine Dienstleistung zu erwerben. 

  • Vernetzung

Lass deinen Brand / deine Marke in andere Bereiche miteinfließen. Der Markt ist gedeckt mit tollen Produkten und nur wenige neu erscheinende Dinge sind auch wirklich innovativ für deine Zielgruppe. Überlege dir also, wie du deinem potentiellen Kunden nicht nur Mehrwert, sondern auch ein Erlebnis bietest. 

Organisierst du mit deiner Marke XY bereits das nächste kostenlose Festival? Sorgst du für mehr Sportangebot in der Stadt? Trägst du zu einer besseren Umwelt bei? 

  • Kontinuität in Kommunikation und Qualität

Willst du eine Marke schaffen, muss die Qualität deines Produktes oder deiner Dienstleistung konstant gleich gut sein. Wie du mit deinen Lieferanten, Kunden und Partnern kommunizierst soll von Anfang an klar definiert sein. Ebenso sollen Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter genau wissen, wofür die Marke steht.

Du sollst zu den Werten deines Unternehmens immer und überall stehen und diese nie von äußeren Einflüssen brechen lassen. 

Du bist bereit dein Unternehmen zur Marke zu machen? Dann leg los. Infos zur Zielsetzung und wie du am besten anfängst, findest du hier.

Alle Personenbezeichnungen im Blog gelten für Männer* und Frauen* gleichermaßen.