Der Kampf um den share of stomach

Der sogenannte „share of stomach” bezeichnet, wo der/die Verbraucher*in einkauft bzw. Lebensmittel erwirbt oder verzehrt. Damit ist also gemeint, wie sich Anteile vom großen Ganzen – also der kompletten Lebensmittelbrancheaufgliedern. Man kann sich das als Kuchen vorstellen, der sich in unterschiedliche Stücke unterteilt. Der Kampf um den „share of stomach“ ist – mehr denn je – ein zentrales Thema in der Lebensmittel Vermarktung.

Warum es ein Kampf um den „share of stomach” ist

Der/die Konsument*in wählt, wo, wann und wie konsumiert wird und dies macht die gesamte Lebensmittelindustrie zu einem hart umkämpften Markt. Schließlich „ringt” jedes Unternehmen um deren Abnehmer*innen und um die loyale Kundschaft.

Wie sich der „share of stomach” auf die Marketing Aktivitäten auswirkt

Jede*r von uns konsumiert Nahrungsmittel. Daher ist es für die Lebensmittelbranche oder auch Restaurants wichtig zu wissen, wie und wo Kund*innen essen. Diese Kennzahl ist auch unter „share of stomach” bekannt. Der „share of stomach” entscheidet also darüber, wie man die Kommunikation, das Marketing und die Preisgestaltung seiner Lebensmittelmarke oder seines Angebots ausrichtet. Denn schließlich beeinflusst das, ob Konsument*innen sich für das eigene oder das Produkt der Konkurrenz entscheiden.

Wie das Essverhalten beeinflusst wird

Das Ess- und Konsumverhalten wird unter anderem durch die Wirtschaft und diverse Food Trends, sowie andere Faktoren beeinflusst. In der wettbewerbsstarken Restaurant- und Lebensmittelbranche ist es wichtig, die Faktoren, die sich auf den „share of stomach” auswirken, ständig zu analysieren.

Der „share of stomach” und die Zukunft der Lebensmittelbranche

Die Bevölkerung hierzulande wird in den nächsten Jahren nicht wirklich wachsen, das heißt, dass der Markt nicht größer wird. Der Markt wird also weiterhin hart umkämpft sein, denn diverse Food Brands wollen ja weiterhin ihren Anteil am Kuchen behalten und idealerweise vermehren. Die Preise der Lebensmittel werden weiterhin tendenziell steigen, gleichzeitig nimmt jedoch die Zahl an Konsument*innen, die beim Erwerb ihrer Nahrung sehr genau aufs Geld achten müssen, zu. Parallel wird die Nachfrage für gesunde und nachhaltige Ernährung immer größer. Die Unternehmen der Lebensmittelbranche müssen sich hier klar entscheiden, ob sie ihren Anteil durch Qualität oder Quantität verteidigen bzw vergrößern.

Gerade in Zeiten des großen Wandels ist es für Food Brands essentiell, den „share of stomach” genau zu beobachten und auf Änderungen am Markt rasch zu reagieren. Dank der digitalen Fortbewegung seit 2020 ist die Einbindung von Kunden in den Prozess des Marketings wichtiger geworden denn je zuvor.

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