So wirst du als Unternehmer*in sichtbar

Vor knapp vier Jahren bin ich zum ersten Mal mit der Selbstständigkeit in Berührung gekommen und was ich in den letzten Jahren gelernt habe, teile ich in diesem Beitrag. Eine der häufigsten Fragen ist nämlich, wie man zu Kund*innen kommt und wie man am Markt als Unternehmer*in sichtbar wird. 

Persönlich kann ich nur zu gut ein Lied von Werbebudgets, PR Ausgaben und Networking Events singen. Alle diese Maßnahmen haben ihre Berechtigung, aber im Kern kommt es auf ganz andere Gesichtspunkte an, um sichtbar zu werden. 

3 Punkte, die dir helfen, als Unternehmer*in sichtbar zu werden

Natürlich könnte ich dir hier gleich einmal eine ganze Liste anführen, die ich seit meiner offiziellen Gründung Anfang 2018 gemacht habe, aber ich denke, es ist noch viel einfacher. 

Im Grunde ist deine Haltung, dein Glaube an dich selbst und das, was du im Umkehrschluss nach außen ausstrahlst, zum Großteil dafür verantwortlich, welche Aufträge, Personen und Kooperationen du an Land ziehst.

Dein Erfolg ist also nicht zwingend eine Frage des Werbebudgets, sondern deiner Haltung. Daher habe ich hier für dich drei Punkte zusammengefasst, worauf du achten solltest, wenn du sichtbar werden möchtest.

Punkt 1: SICHTBARKEIT – Die Kraft der Geschichten

Sichtbarkeit hat ganz viel damit zu tun, wie sehr sich andere mit dir und deiner Persönlichkeit identifizieren können, daher nutze deine persönliche Geschichte dafür, um deine Personenmarke zu stärken. Was ich damit konkret meine ist, dass du Leute an deinem Business und deinem Werdegang teilhaben lässt. 

Bleib dir selbst treu und du wirst sehen, dass du damit langfristig nachhaltigen Erfolg haben wirst, weil du so Dinge in dein Leben und somit auch in dein Business ziehst, die wirklich für dich gemacht sind und deinen Werten entsprechen. 

Auch ich struggle heute noch damit, dass ich mir oft die Frage stelle: „Interessiert das denn die Leute wirklich?“ Antwort: ja und nein, aber wie du im nächsten Punkt erfahren wirst, geht es viel ums Ausprobieren.

Punkt 2: AUTHENTIZITÄT

Ähnlich wie der erste Punkt, ist es nicht nur wichtig dir selbst und deiner Geschichte treu zu bleiben, sondern vor allem Dinge für deine Sichtbarkeit als Unternehmer*in zu machen, die auch zu dir passen. Wenn du also lieber schreibst als redest (oder umgekehrt), wähle das Format, wo du diese Eigenschaft von dir am besten umsetzen kannst. Es nützt dir nichts, wenn du hunderte von Videos produzierst und überhaupt nicht gerne redest. Achtung: damit ist nicht gemeint, dass du auf ein bestimmtes Format verzichten solltest, nur weil du aus deiner Komfortzone heraus musst. Diese zwei Dinge unterscheiden sich voneinander und sollten keinesfalls vermischt werden. 

Ich denke mir beispielsweise, wenn ich bei einer Instagram Story in die Kamera rede „Oh mein Gott, ergibt das überhaupt Sinn, was ich sage?”. Dies heißt aber nicht, dass ich generell kamerascheu bin und Angst habe zu reden. Es ist mehr eine „Ich muss aus meiner Komfortzone raus“ Attitude, als ein Format das mir nicht liegt. 

Punkt 3: KREATIVITÄT – von Trial und Error

Ob ich viele Dinge probiert habe und dafür viel Budget verschwendet habe? Ja und Ja. Und ich bin sehr dankbar für meine Erfahrung, denn heute weiß ich, was wie funktioniert und worauf es bei unterschiedlichen Marketing- und PR Maßnahmen ankommt. Durch meine vielen Versuche und auch Fettnäpfchen, in die ich getreten bin, weiß ich, was bei mir als Unternehmerin funktioniert und was nicht. 

Meiner Meinung nach der größte Fehler, den viele machen, ist Sachen zu sehr zu analysieren, ohne sie jemals zu probieren. Am Ende ist nichts passiert und du bist keinen Schritt weiter gekommen, weil du sehr viel Zeit mit denken und nicht mit handeln verbracht hast.

Auch wenn dir die meisten kreativen Dinge nicht immer sofort Gewissheit geben oder dich eher ins Ungewisse treiben und dich zweifeln lassen, versuche dennoch sie auszuprobieren. Nur wenn du Dinge ausprobierst kannst du am Ende wissen, wie viel und welchen Output es für dich hat. 


Maßnahmen, um deine Sichtbarkeit als Unternehmer*in zu erhöhen 

So, nun habe ich dich womöglich überzeugt, dass du den Schritt wagst und dich sicherer fühlst, hinauszugehen und deine Geschichte öffentlich zu teilen? Du fragst dich aber sicherlich, welche konkreten Maßnahmen du setzen kannst, um als Unternehmer*in sichtbar zu werden. Nachdem es einige gibt, liste ich dir meine persönlichen Favoriten auf, die ich als Unternehmerin bis heute am effektivsten finde.

Social Media Marketing

Grundsätzlich kostet es kein Geld, ein Social Media Profil zu erstellen. Du musst lediglich deine eigene Zeit und jede Menge Geduld aufbringen, um erfolgreich sichtbar zu werden. Je nach Plattform und Branche kann es unterschiedlich lang dauern, bis du auf Social Media sichtbar wirst. 

Wie du Inhalte auf Social Media aufbereitest, findest du in meinem Beitrag zum Thema Content Ideen und Tipps zur Aufbereitung kannst du im Beitrag Die besten Online Marketing Tools nachlesen.

Kooperationen & Austausch

Ich liebe es, mich mit Leuten, die ähnliche Visionen und Träume wie ich hegen, auszutauschen. Das gibt mir nicht nur Mut und Kraft für meine eigenen Ideen, sondern auch eine jede Menge Inspiration

Vor einigen Jahren hat mir ein Freund die Plattform Linkedin empfohlen und seither tausche ich mich dort gerne mit Leuten aus. Daraus sind bereits einige gute Projekte und internationale Geschäftsbeziehungen entstanden. Natürlich ist das nicht etwas, das von heute auf morgen passiert, aber mit regelmäßiger Präsenz auf der Plattform wirst nach einiger Zeit wahrgenommen und es wird auch Leute geben, die auf dich zukommen. 

Im Offline Bereich finde ich Netzwerktreffen und zB auch Business Lunch Termine richtig wertvoll. Oft treffe ich online, wie zB auf Linkedin, auf Personen, möchte mich aber nicht permanent in Zoom Calls austauschen. Daher treffe mich mit den Personen dann in „Real Life“. Gerade im Business bekommst du dabei ein Gefühl für andere Personen und ich denke, dass man so stärker in Erinnerung bleibt als bei einer ausschließlichen Online Präsenz. 

Ich hoffe, du kannst aus meinem Beitrag einige Inputs mitnehmen, um als Unternehmer*in sichtbar zu werden und schaffst es, deine Komfortzone manchmal zu verlassen, um dich auf diversen Plattformen auszuprobieren.



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