Social Media Marketing für Gastronomen

Wenn Du GastronomIn bist und nach unzähligen Speisefotos nicht mehr weißt, wie du dein Social Media Profil interessant gestalten sollst, ist dieser Beitrag genau für Dich!

Andere Plattform, andere Zielgruppe

Die wichtigste Frage, die du dir vorab stellen solltest, ist die Wahl der Plattform/en. Sind deine Gäste auf Instagram unterwegs, eignet sich diese Plattform wohl besser für dich als die Business Plattform Linkedin. Mit Facebook kannst du meiner Meinung nach nichts falsch machen. Obwohl KritikerInnen davon sprechen, dass die Anzahl der User zurück geht, denke ich, dass sich Facebook vor allem für die Gastronomie sehr gut einsetzen lässt.

Als ehemalige Gastronomin sind mir Punkte aufgefallen, die ich als Userin meiner Lieblingslokale besonders nützlich und spannend fand:

  • Stories: Menschen lieben Geschichten. Wenn du also erzählst, wie die Speise auf den Teller kam, ist das nicht nur reine Information. Es erzählt vor allem eine Geschichte und transportiert Emotionen. Einer meiner Lieblingsrestaurants hat seinen Fischer vom Morgengrauen weg bis zur Lieferung am Vormittag begleitet und gefilmt. Das Video ist anschließend auf der Facebook Unternehmensseite gepostet worden. Somit wusste jeder ihrer Follower, wie der Fisch vom See auf den Teller kam. Ich fand die Idee genial! In Zeiten von Nachhaltigkeit und Transparenz gibt es wohl kaum eine bessere Idee seinen Gästen zu zeigen, welche Ware man verarbeitet.
  • Praktische Infos zur richtigen Zeit: Oft posten Gastronomen die Mittagsmenüs direkt zu Mittag und nicht vorab. Büro Angestellte, die oft auswärts essen schauen sich aber Mittagsmenüs meist vorab an. Die Entscheidung für den Mittagslunch kann diese leichter gemacht werden, indem das Tagesgericht zeitgerecht in Form einer Story gepostet wird.
  • Baue eine Beziehung auf: Dass du direkt vor Ort einen guten und sympathischen Umgang mit deinen Gästen haben musst, ist als Gastronom selbstverständlich. Mit deinen Gästen aber auch auf Social Media zu interagieren, kann die Beziehung verstärken. Es ist lediglich eine Frage der Zeit, der Priorität und der Ressourcen, wie du dies für dein Lokal nutzen willst. Beispielsweise in Form von Umfragen, was den Leuten am meisten schmeckt oder aber auch ein aktives Feedback Management. Gastronomie ist Emotion und nur wenn du mittels dieser Emotionen auch eine Beziehung aufbaust, ist dein Geschäft langfristig erfolgreich.
  • Persönlich und authentisch: Die meisten wollen ihr Social Media Profil hochprofessionell gestalten. Bei Gastronomie handelt es sich aber sehr viel um persönlichen Kontakt und um das positive Erlebnis. Damit du das außerhalb deines Lokals kommunizieren kannst, nutze Social Media um authentische Fotos oder Videos zu posten. Gäste haben meist ihren Lieblingskellner oder Barkeeper und freuen sich umso mehr, wenn sie diesen auch außerhalb des Lokals beispielsweise in einem persönlichen und authentischen Video zu Gesicht bekommen.
  • Reichweite und Bekanntheit: Einfaches Posten reicht leider nicht mehr aus. Informationen und Postings, die wichtig sind, sollten unbedingt mittels „Ads” beworben werden. Dies ermöglicht deine Zielgruppe ganzheitlich zu erreichen.

Wie du den Content deiner Seite strukturierst

Ein gut durchdachter und wohl strukturierter Contentplan kann dir bei deiner Umsetzung von Social Media Marketing helfen. Dir sollte bewusst sein, dass bei jeder Form von Marketing eine Testphase erforderlich ist, um die Community und die Zielgruppe im Onlinebereich besser kennen zu lernen.

Sei daher nicht enttäuscht, wenn nicht alles, das du persönlich als gut und informativ empfindest, bei deinen Usern gleichermaßen ankommt.

Ich freue mich über einen Austausch mit dir, – gerne über Linkedin, Facebook oder einer persönlichen Nachricht.